Reinigungsöffnungen

Reinigungsöffnungen ermöglichen die Reinigung, Wartung und Inspektion von Fallrohren und Grundleitungen z.B. mit der Spirale oder Kamera.

Für Fallleitungen können längere LORO-X Regenstandrohre mit Reinigungsöffnung verwendet werden.

Für Rohrleitungen können kürzere LORO-X Reinigungsrohre mit Reinigungsöffnung verwendet werden.

- DIN 1986-100 Kap. 6.6 Reinigungsöffnungen werden zum Zweck der Reinigung, der Kontrolle und Prüfung eingesetzt.

Formen

- DIN 1986-100 Kap. 6.6 Formen: Reinigungsöffnungen in Rohrleitungen können ausgeführt werden als Rohrendverschlüsse, Reinigungsverschlüsse, Reinigungsrohre mit runder/ovaler Öffnung, Reinigungsrohre mit rechteckiger Öffnung, Reinigungsrohre als Schiebestücke oder als offene Rohrdurchführungen in Schächten.

Reinigungsrohre mit runder Öffnung dürfen nur für Anschluss-, Fall- und Sammelleitungen verwendet werden.

Positionen

- DIN 1986-100 Kap. 6.6 Positionen: Als Reinigungs- und Rohrendverschlüsse in Sammelleitungen, als Reinigungsrohre unmittelbar am Übergang der Fallleitung in eine liegende Leitung, als Reinigungsrohre in Fallleitungen oder als Rohrendverschlüsse an zugänglichen Stellen am Übergang von einer lotrechten Leitung in eine Sammelleitung.

In Arbeitsräumen, in denen Nahrungsmittel be- und verarbeitet oder gelagert werden, dürfen keine Reinigungsöffnungen eingebaut werden.

Reinigung feuerverzinkter Rohre

Um optische Beeinträchtigungen zu verhindern, sollten die Regeln für Lagerung und Transport eingehalten werden.

Verfärbungen (Weißrost) können mechanisch (Edelstahlbürste, Stahlwolle) oder mit Waschbürste und warmen Wasser -gegebenenfalls mit Reinigern versetzt- entfernt werden, auch wenn eine Notwendigkeit hierfür nicht zwingend erforderlich ist.

Mittlere Belastung von Weissrost auf feuerverzinkten Stahlabflussrohren kann mit einem geeigneten Baumwoll Putz-Lappen und Diesel entfernt werden.

Bei der Anwendung von Zink-Clean RZ-50 als fertige Mischung gegen stärkere Verunreinigung ist die beiliegende technische Information als Verlegeanleitung zu beachten, um optische Veränderungen zu vermeiden!

Mit Zink-Clean RZ-50

bei stärkerer Verunreinigung

Hochwirksames, säurehaltiges Reinigungs- und Desoxidationsprodukt für feuerverzinkte Oberflächen.

Beseitigt Schmutz- und Oxidationsrückstände, insbesondere Zinkoxid, Weißrost und Eisenoxid, wirkt waschaktiv, entfernt Schmutz, Ruß, Fett, Öl und eine Reihe anderer Verunreinigungen. Passiviert und phosphatiert, schützt temporär vor Korrosion.

Damit bei der Anwendung die volle Wirksamkeit erreicht werden kann, sind die zu reinigenden Zinkoberflächen mit Zink-Clean RZ-50 und Schleifvlies (keine Stahlwolle) sorgfältig nass zu schleifen. Bei sehr starker Verschmutzung wiederholt man die Anwendung.

Anschließend mit Wasser nachwaschen bzw. spülen und gut trocknen lassen. Besonders auf Ecken und überlappte Flächen achten!

Auf das Nachspülen mit Wasser kann unter der Voraussetzung verzichtet werden, dass sofort nach der Behandlung kleiner Flächenabschnitte mit Zink-Clean die noch nasse Fläche trocken gerieben wird und eine nicht klebrige belagfreie Zinkoberfläche erreicht wird.

Bei sachgemäßer Anwendung werden feuerverzinkte Oberflächen durch Zink-Clean nicht so stark angegriffen, dass Materialabbau befürchtet werden muss.

Zink-Reiniger RZ-50 kann auf Zink-Oberflächen festhaftende weiß-graue Beläge erzeugen, die das Aussehen stark verändern und aus optischen Gründen eine anschließende Beschichtung der Zink-Oberflächen erforderlich machen.

Weißrost

Die Funktionssicherheit und die Lebensdauer der Rohre, Formstücke und Dichtungen wird durch äußere Weißrostbildung nicht beeinträchtigt. Zum Begriff „Weißrost" hat der Verband der Feuerverzinker ein Merkblatt herausgegeben aus dem wir einige Stellen zitieren:

„Das Auftreten von Weißrost ist kein Maßstab für die Güte der Verzinkung und kann vom Verzinker auch nicht beeinflusst werden. Zink ist von Haus aus ein unedles Metall. Es enthält seine gute korrosionsverhütende Wirkung erst dadurch, dass es bei der Reaktion mit seiner Umgebung schützende, festhaltende Deckschichten ausbildet. Durch Weißrostbildung wird die normale Gebrauchsfähigkeit feuerverzinkten Stahls in der Regel nicht beeinträchtigt, denn leichter Weißrost wird unter dem Einfluss des Kohlendioxids der Luft in schützende Deckschichten umgewandelt."

Falsches Gleitmittel

Verfärbungen durch Weißrostbildung nur im Muffenbereich lässt vermuten, dass es sich um einen Einfluss des Gleitmittels handeln kann. Möglicherweise wurde hier ein handelsübliches Gleitmittel für Kunststoffrohr verwendet, das einen ungünstigeren pH-Wert (Fettsäuren) beinhaltet und somit mit der Zinkoberfläche reagiert.

Bei der Verwendung des Original LORO-Gleitmittel ergibt sich ein solches Erscheinungsbild nicht.